Die Beyer Uhr

Diese Uhr ist ein Ebenbild unserer Aussenuhr. Seit Jahrzehnten dient sie als Erkennungszeichen von Beyer und ist an der Bahnhofstrasse von weither ersichtlich.

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Wintersonnenwende

10.12.2016

Am 21. Dezember ist der kürzeste Tag des Jahres und die Wintersonnenwende findet statt. Die Sonne scheint über Mitteleuropa nur etwas mehr als acht Stunden, am Nordpol geht sie gar nicht erst auf. Ab diesem Datum werden die Tage wieder länger, denn die Erde wandert weiter und die Nordhalbkugel wendet sich der Sonne immer weiter zu – ein halbes Jahr lang, bis zum Tag der Sommersonnenwende am 21. Juni.

Den Tag der Wintersonnenwende zeichnen zwei Phänomene aus, erklärt Gerhard Hartl, Astronom am Deutschen Museum. Beide Ereignisse sind nur für extrem aufmerksame Menschen wahrnehmbar: „Erstens steht an keinem anderen Tag die Sonne zum Zeitpunkt ihres Mittagshochs so niedrig am Himmel. Da die Unterschiede zum Tag zuvor und danach nur graduell sind, ist das kaum zu erkennen. Ebenso die größere Tageslänge. Sie ist zunächst fast nicht zu bemerken, weil sie sich im Minutenbereich abspielt.“

Was die Wahrnehmung der größeren Tageslänge zusätzlich erschwert, ist dass der Tag der Wintersonnenwende zwar der kürzeste Tag des Jahres ist, aber weder derjenige mit dem frühesten Sonnenuntergang noch der mit dem spätesten Sonnenaufgang. Ersterer war bereits am 11. und 12. Dezember, letzterer wird am 29. und 31. Dezember sein.
Die Sommersonnenwende ist meist am 21. Juni. Die Wintersonnenwende entweder am 21. oder am 22. Dezember. „Die tatsächliche, astronomische Tageslänge entspricht nicht exakt der Tageseinteilung im 24-Stunden-Rhythmus“, erklärt Hartl. „Daher variiert der Zeitpunkt der Sonnenwende um bis zu einen halben Tag.“

Die Jahreszeiten kommen nur durch die Neigung der Erdachse zustande. Stünde die Rotationsachse der Erde senkrecht auf der Umlaufebene, wäre die Erde immer gleichmäßig temperiert. „Da die Achse aber um 23 Grad gekippt ist, sind Nord- und Südhalbkugel der Sonneneinstrahlung abwechselnd intensiver ausgesetzt. Nur darum existieren Sommer und Winter, also auch Sommer- und Wintersonnenwende“, sagt der Astronom.

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