Die Beyer Uhr

Diese Uhr ist ein Ebenbild unserer Aussenuhr. Seit Jahrzehnten dient sie als Erkennungszeichen von Beyer und ist an der Bahnhofstrasse von weither ersichtlich.

Beyer Bienen

Juli 2017 - Erntezeit für den Beyer-Honig

Wir konnten 48 Kilogramm besten Honig ernten. Das gelbe Gold ist sehr fein in der Konsistenz und schmeckt blumig bis leicht lindig. Erstmals füllten wir natürliche Waben in die Honiggläser. Es ist eine Delikatesse, den Honig aus der Naturwabe zu gewinnen. Der Ertrag wird dadurch ein wenig gelindert. Wir sind trotzdem sehr zufrieden mit der Ernte und freuen uns, die Honiggläser als persönliches Geschenk weiterzugeben.

Juni 2017 - Naturwaben unserer Bienen

Das erste Mal haben unsere Bienen Naturwaben produziert. Der Naturwabenbau beruht auf dem natürlichen Bautrieb der Bienen zur Erneuerung der Wabenstruktur. Zudem ist es eine Delikatesse, den Honig aus der Naturwabe zu gewinnen. Die Zeit bis Ende Juni ist die erfolgreichste Ernte-Zeit.

Im strengen letzten Winter haben wir aus Prävention mehrere Bienenvölker zusammengelegt. Im Frühling führten wir noch vier Völker. Jedoch legt die Bienenkönigin 2‘000 Eier pro Tag und erweitert den Stamm laufend. Und da wir über den Winter sechs Bienenköniginnen ohne Stamm separat gepflegt hatten, konnten wir ihnen heute wieder ein eigenes Volk übergeben. Jetzt führen wir 10 Bienenstämme auf dem Dach der Bahnhofstrasse 31 und haben den Normalbestand vom letzten Jahr erreicht. Wissen Sie, wieso eine Königin fremde Bienen als ihren eigenen Stamm akzeptieren kann? Man sprüht alle Bienen mit Rauch ein, so dass sie nicht nach einer anderen Königin riechen.

Mai 2017 - Und so kommt der Honig ins Glas

Die vollen Honigräume werden vom Stand der Völker direkt in den Verarbeitungsraum transportiert. Hier wird der Honig geschleudert und rasch weiterverarbeitet. Die Imker ziehen dazu die Waben aus den Zargen. Jede Zelle der Wabe ist ein Behälter für Honig. Die Bienen machen den Honig haltbar, indem sie das Vorratsgefäss mit einer Wachsschicht verschliessen. Dieser Deckel ist für den Imker das Zeichen, dass der Honig reif ist. Zuerst muss mit einer speziellen Gabel behutsam den Deckelwachs von den vollen Waben geschabt werden. Ist die Wabe beidseitig abgedeckelt, stellt er sie in die Zentrifuge. Hier saugt die Fliehkraft den Honig aus den Zellen. Im Honig hat es immer noch feine Wachsresten drin, die mit einem Sieb abgefangen werden. Nach dem Wachsklärkübel kommt der Honig in ein grosses Abfüllbecken. Der Honig ruht in diesem Becken während einem Monat. Nach dieser Zeit können die letzten Wachsreste und Schwebestoffe abgeschöpft werden. Jetzt steht der Honig zum Abfüllen in die Gläser bereit.

Dezember 2016 - Der Weihnachtsdessert

Probieren Sie doch den feinen Weihnachtsdessert von Frank Widmer, Küchendirektor im Park Hyatt.

HONIG - JOGHURT GLACÉ MIT LEBKUCHEN
Das Rezept ergibt 700-800 g Glacé

Zutaten
100 g Puderzucker, 80 g Honig von den Beyer – Bienen,  125 ml Vollrahm, 175 g Sauerrahm, 200 g Joghurt nature, 40 g Zitronensaft, 100 g Lebkuchen

Zubereitung
In einer Schüssel alle Zutaten bis auf den Lebkuchen gut vermischen.
Den Lebkuchen in grössere Brösel brechen/schneiden. Die Masse in einer professionellen Eismaschine für ca. 20 Minuten frieren. Danach die Lebkuchen Brösel darunter ziehen und im Tiefkühler durch frieren lassen.

Und wenn keine Haushalts-Eismaschine vorhanden ist, die Masse in der Schüssel in das Tiefkühlfach stellen und alle 15-20 Minuten mit dem Schneebesen durchrühren. Kurz bevor die Masse gefroren ist den Lebkuchen darunter ziehen.

November 2016 - Die Bienen in der Winterpause

Die Gläser sind abgefüllt. Wir dürfen uns auf einen blumigen und leichten Honig freuen, mit einem frischen Geschmack nach geschnittenem Gras. Der Abgang ist lang anhaltend.

Nach einem strengen Sommer sind die Bienen jetzt in der Winterpause. Sie bleiben in der kalten Jahreszeit im Stock und werden mit Sirup genährt. Die Bienen entwickeln durch Vibrieren ihrer Muskulatur Wärme. Für die Herstellung der Wärme wird das Futter verwendet. Auf diese Weise existiert im Innern stets eine Temperatur von mindestens 25 °C. Wenn die Aussentemperatur einmal über 12 °C steigt gehen die Bienen nach aussen und machen einen kurzen Reinigungsflug auf welchem sie ihren Darm entleeren.

Mai 2016 - Die erste Honigernte in diesem Jahr ist da!

Unsere Beyer-Bienen waren sehr fleissig und haben viel Honig eingetragen. Der alte botanische Garten ist eine gute Bezugsquelle und verleiht dem Honig einen blumigen Geschmack. Wir durften über 100 kg Honig ernten. Dies ist eine grosse Menge und wir sind sehr zufrieden mit unseren Bienen.

April 2016 - Die Beyer Bienen entwickeln sich prächtig!

Ende Februar erweiterten wir den Wohnraum für eine neue Generation von Bienenaufzucht. Pro Tag erblicken bei unseren 10 Bienen-Völker etwa 20'0000 Beyer Bienen jeden Tag die Welt. Bei diesem emsigen Treiben benötigen die Bienen genügend Platz für ihren Honigeintrag. Wir stockten jede Brutwabe mit einer Honigwabe auf. Wenn das Wetter gut ist, rechnen wir bis Mitte Mai mit der ersten Honig-Ernte. Die Zeit bis Ende Juni ist die erfolgreichste Ernte-Zeit.

Auf den Fotos sind die Drohnenkammern gut ersichtlich. Die Drohnen, also die männlichen Bienen, schlüpfen nur einmal jährlich, jeweils im März. Die Aufgabe der männlichen Bienen besteht darin, die junge Königin während dem Hochzeitsflug zu begatten. Ist dieser Akt vollzogen, werden die Drohnen nicht mehr gebraucht und von den weiblichen Bienen vertrieben oder sogar getötet.

Mai 2016 - Die Beyer Bienen schwärmen aus!

Im Frühsommer verfügt ein Bienenvolk über den grössten Bestand. Dadurch sind viele Ammenbienen vorhanden, die nicht mehr genügend Brut zum Pflegen vorfinden. Die Bienen fangen an, bis zu etwa einem Dutzend besonders grosse Zellen zu errichten. In den folgenden Tagen legt die Königin jeweils ein Ei in diese Zellen hinein. Die sich entwickelnden Larven werden mit einem speziellen Gelée Royale ernährt und wachsen schnell heran, um am 16. Tag nach der Eiablage als neue Königinnen zu schlüpfen.

Danach verlassen Tausende von Bienen mit ihrer neuen Königin in einer riesigen Wolke den Bienenstock. Sie sammeln sich später nahe dem Muttervolk an einer Stelle als Schwarmtraube. Dort legen sie eine Ruhepause ein, um sich weiter zu orientieren. Als Nächstes werden einige hundert Kundschafter losgeschickt. Diese suchen in der weiteren Umgebung nach einer geeigneten neuen Nistgelegenheit, möglichst einer Baumhöhle.

Teamwork der Beyer Bienen

Erfahren Sie mehr über die Beyer Bienen in unserem Kundenmagazin beyond.

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September 2015 - Der Honig ist da!

Im August kam der grosse Tag. Erntezeit für den Beyer-Honig. Anna Hochreutener schleuderte die prall gefüllten Waben und schon bald folgte der magische Moment: Das gelbe Gold floss in die Gläser. Der erste Beyer-Honig ist sehr fein in der Konsistenz und schmeckt blumig bis leicht lindig. "Der erste Löffel vom eigenen Honig, das werde ich mein Leben lang nicht vergessen", schwärmt René Beyer.

August 2015 - Bienen-Alltag

Den Bienen auf dem Dach der Beyer Chronometrie geht es gut. Kein Wunder, denn Nahrung gibt’s genug:  Der alte botanische Garten, der Schanzengraben oder der Lindenhof sind nur einen kurzen Bienenhüpfer entfernt.  Allerdings macht die grosse Hitze der Sommermonate auch den Bienen zu schaffen. Sie fliegen etwas weniger aus und brauchen sehr viel Energie, um die Temperatur im Bienenstock mit ihren Flügeln zu regulieren.

Juni 2015 - Der Anfang

René Beyer träumte schon lange von eigenem Honig. Und süsse Träume sollte man umsetzen: So war es dann in einer lauen Juninacht soweit, zehn Bienenvölker zügelten von einem Dach im Kreis 5 auf das Dach der Beyer Chronometrie an der Bahnhofstrasse 31. Dass sich die fleissigen Tierchen auch in der Innenstadt wohl fühlen und gesund bleiben, dafür sorgen die Imker Anna Hochreutener und Tom Scheuer von der Wabe3.