Die Beyer Uhr

Diese Uhr ist ein Ebenbild unserer Aussenuhr. Seit Jahrzehnten dient sie als Erkennungszeichen von Beyer und ist an der Bahnhofstrasse von weither ersichtlich.

1760

In Dokumenten von 1760 wird erstmals ein Uhrmacher namens Beyer erwähnt.

1822

Ursprünglich stammt die Familie Beyer aus dem deutschen Donaueschingen im Südwesten von Baden-Württemberg, wo die Beyers als Uhrmacher und Händler tätig waren. Der 23-jährige Stephan Beyer bringt den Namen 1822 in die Schweiz.

1830

In Feuerthalen gründet Stephan Beyer um 1830 eine „Uhrenmacherei und Spezerei“. Spezereien sind Gewürze und vermutlich reist der Uhrmacher auch als Händler an die Märkte der näheren und weiteren Umgebung.

1860

Eröffnung eines Geschäftes an der Niederdorfstrasse in Zürich. Als das Limmatquai Hauptgeschäftsstrasse wird, richtet Theodor Beyer-Danioth seine Schaufenster im gleichen Haus auf der Quaiseite ein.

1877

Umzug in das stattliche neue Gebäude der Schweizerischen Kreditanstalt an der einige Jahre zuvor erstellten Bahnhofstrasse (Haus Nr. 25). Fünfzig Jahre lang geschäftete die Firma Beyer im „Palais de Credit Suisse“ einem Prunkbau von Alfred Escher. Die Firma wird wenige Jahre später von Adelrich Beyer (1858 - 1915) geleitet.

1927

Umzug ins neuerstellte Haus, dem Orell Füssli-Hof, an der Bahnhofstrasse 31, wo grössere Räume gemietet werden können. Beyer ist bis jetzt an dieser exklusiven Adresse ansässig.

1936

Die Existenz von Beyer hängt an einem dünnen Faden, ein Schicksal, dass man während der Weltwirtschaftskrise mit vielen Firmen teilt. Der Sturz diverser Fremdwährungen, das Fernbleiben deutscher Kundschaft und die Warenentwertung machen dem Geschäft zu schaffen. Doch zahlen sich die guten und langjährigen Beziehungen aus: Banken springen ein, der Vermieter reduziert den Mietzins und die Marken unterstützen Beyer.

1946

Theodor R. Beyer, Vater der heutigen Mitinhaber, tritt ins Geschäft seines Vaters Theodor Beyer ein und übernimmt 1955 die Leitung.

1948

Umwandlung in eine Aktiengesellschaft. Die Aktien befinden sich vollumfänglich in Familienbesitz. 

1968

Als Patek Philippe mit der Produktion von elektronischen Uhren beginnt, folgt ihr die Firma Beyer 1968 in diesen Branchenzweig. Die Abteilung für elektronische Zeitmessung und Akustik existiert bis 1993. 

1971

Totalumbau des Geschäftes und Eröffnung des Museums der Zeitmessung, welches später in das UHRENMUSEUM BEYER ZÜRICH umbenannt wird. 

1982

Erweiterung und nochmaliger Umbau des Geschäftes (Ausstellungsräume, repräsentative Verkaufsräume, zusätzliche Schaufenster und Büros) und des Museums. 

1996

Die operative Geschäftsleitung wird von der 8. Generation, Muriel Zahn-Beyer und René Beyer, übernommen. Ab 2003 führt René Beyer das Geschäft alleine. 

1998

Totalumbauten der bestehenden Geschäftsräumlichkeiten innen und aussen. 

2002

Eröffnung der eigenen Goldschmiedeabteilung. Unsere sechs Goldschmiede fertigen edle Schmuckstücke und Juwelen. 

2010

Wir feiern unser 250-jähriges Jubiläum mit exklusiven Events und lancieren Uhren sowie eine neue Schmucklinie speziell zu diesem Jubiläum. Die Geschichte wird in einem Jubiläumsmagazin aufgearbeitet. 

2011

Die Räumlichkeiten werden renoviert und umgebaut. Es entsteht ein neuer Rolex-Corner und ein separates Diamond-Center wird eröffnet. 

2011

Eröffnung der Patek Philippe Boutique gleich nebenan. Dies ist die erste händlergeführte Patek Philippe Boutique in der Schweiz. 

2012

Integration des Uhrmacher- und Goldschmiedeateliers oberhalb des Ladengeschäfts. Jetzt arbeiten alle Mitarbeiter vereint unter einem Dach. 

Heute

Heute beschäftigt Beyer 58 Mitarbeiter, welche im Verkauf (Beyer Uhren & Schmuck sowie Patek Philippe Boutique), im Service, der Administration sowie im Uhrenatelier tätig sind.

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Chronologie

Die Beyer Chronometrie an der Bahnhofstrasse Zürich ist das älteste Uhrengeschäft der Schweiz: Seit über 250 Jahren und acht Generationen pflegt das Familienunternehmen die schönsten Seiten der Zeit. Und setzt dabei auf viel Tradition. Im Jahre 1760 legte Matthäus Beyer im deutschen Donaueschingen den Grundstein zur eindrücklichen Familiengeschichte. Sein Enkel Stephan Beyer brachte den Namen und die Firma 1822 ins zürcherische Feuerthalen. 1860 eröffnete sein Sohn im Niederdorf das erste Geschäft in der Stadt. 1877 zog die Beyer Chronometrie mitten ins neue Epizentrum Zürichs: an die Bahnhofstrasse. Zuerst ins Gebäude der damaligen Kreditanstalt am Paradeplatz, 1927 auf die andere Seite der Bärengasse, an den heutigen Standort. Seit 1996 leitet René Beyer die Firma in der achten Generation. Wie alle seine Vorgänger ist auch er gelernter Uhrmacher.