Die Beyer Uhr

Diese Uhr ist ein Ebenbild unserer Aussenuhr. Seit Jahrzehnten dient sie als Erkennungszeichen von Beyer und ist an der Bahnhofstrasse von weither ersichtlich.

Kostbare Zeit - September 2016

Die Ausstellung «Kostbare Zeit» wurde vom 13. Juni bis 23. September 2016 präsentiert. Die Zeit ist nicht nur in Sekunden, Minuten, Stunden und Tagen messbar, sie erzählt abertausende von Geschichten und ist ein hochgeschätztes – kostbares Gut. Für Ingrid Rodewald und Maren Ruben, visuelle Künstlerinnen aus Strassburg, ist die Zeit als kostbares Gut Basis und zentrales Thema ihrer künstlerischen Recherche und Arbeit. Ihre Werke standen im Uhrenmuseum ausgewählten Objekten gegenüber, die ihrerseits von "kostbarer Zeit" erzählten.

Unsere Zeit zerrinnt, wir erleben revolutionäre oder stürmische Zeiten, geniessen ein Schäferstündchen oder wir befinden uns auf dem Holzweg. Mit diesen Assoziationen spielten die ausgestellten Exponate: Wie zum Beispiel der Marinechronometer, der ab Mitte des 18. Jahrhunderts auch bei stürmischer See menschliche Fracht und wertvolles Gut sicher über die Weltmeere gebracht hat oder Semjon Iwanowitsch Bronnikov, der über sieben Jahre an einer Uhr ganz aus Holz tüftelte. Seine Zeitgenossen zweifelten an seiner geistigen Gesundheit und liessen ihn sogar in eine Klinik einweisen. Die Zeit war eben noch nicht reif!

 

 

 

Schweizer Museen

Das Uhrenmuseum Beyer ist Mitglied des Verbands der Museen der Schweiz, welcher vor 50 Jahren entstand.

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Kreative UhrenMacher - Juni 2014

Die Ausstellung «Kreative UhrenMacher zu Gast im Uhrenmuseum Beyer» wurde vom 6. Mai bis 6. Juni 2014 präsentiert und zeigte die Werke von 16 Mitgliedern der Académie Horlogère des Créateurs Indépendants. Es war eine einmalige Gelegenheit, das Schaffen unabhängiger Uhrenkünstler zu bewundern. Die Académie Horlogère des Créateurs Indépendants (AHCI) wurde 1985 gegründet, um Uhrmachern, die Aussergewöhnliches schaffen und nicht an eine Uhrenmarke gebunden sind, eine Plattform zu geben.

Einige Mitglieder trafen sich zur Jahresversammlung im Uhrenmuseum Beyer. Im angeregten Gespräch mit René Beyer entstand die Idee einer Ausstellung: 16 unabhängige Uhrmacher präsentierten während eines Monats im Uhrenmuseum Beyer ihre Kreationen. Vertreten waren unter anderem auch die Preisträger des letztjährigen «Grand Prix d’horlogerie de Genève», Kari Voutilainen, Vianney Halter und Philippe Dufour. Gezeigt wurden spannende und eigenständige Kreationen wie ein "Mysterieuse-Tourbillon",  ebenso unkonventionelle Arbeiten von Miki Eleta und besondere Armbanduhren von Vincent Calabrese.

Das Uhrenmuseum Beyer am Paradeplatz – Juni 2011

Vom 9. Mai bis 5. Juni 2011 präsentierte unser Museum die erfolgreiche Ausstellung vom Genfer Salon de la Haute Horlogerie im Lichthof des Credit-Suisse-Gebäudes am Paradeplatz. Die Objekte wurden informativ und anschaulich durch Fotos präsentiert. Die Ausstellung war für alle öffentlich zugänglich und kostenlos.

Bei der Ausstellung in Genf wurden 60 exklusive und rare Chronometer aus der Beyer-Sammlung gezeigt, welche ein Alterspektrum von 1550 bis 1985 umfassen. Zu der Ausstellung gibt es eine Broschüre mit prächtigen Fotografien, welche im Uhrenmuseum Beyer und im Fachbuchhandel für CHF 29.-- erhältlich ist.

250 Jahre – Oktober 2010

Seit der Gründung der Beyer-Dynastie hat sich die Zeit verändert. Und mit ihr die Instrumente, die sie messen. Ein Streifzug durch 250 Jahre Uhrengeschichte präsentierte das Uhrenmuseum Beyer vom 15. April bis 30. Oktober 2010 in einer abwechslungsreichen Ausstellung.

Das Herzstück der Ausstellung, eine zwölfminütige Bildprojektion, verdeutlichte besonders eindrücklich, wie sich die Geschichte der Beyers und die Geschichte der Schweizer Uhr immer wieder gegenseitig beatmeten. Und welch aussergewöhnlichen Umständen es zu verdanken war, dass die Beyer Chronometrie dieses Jahr ihr 250 Jahre Jubiläum feiern darf.

Chronographen – Juni 2009

Sonderausstellung vom 19. März bis 30. April 2009

Die Zeit festhalten – aber wie? Die ersten Versuche Ende des 18. Jahrhunderts brachten wenig: Auf Knopfdruck hielt das gesamte Werk an, danach stimmte die Uhrzeit nicht mehr. Es folgten aufwendig verzierte Kunstwerke mit einem dritten Zeiger, dem Tintenzeichner. Dieser malte die gestoppte Zeitspanne aufs Email-Zifferblatt. 1862 entstand der erste richtige Chronograph, dessen Messzeiger auf der Zifferblatt-Skala stehen blieb und wieder zum Ausgangspunkt zurück gebracht werden konnte.

Über 50 einzigartige Chronographen aus der Sammlung des Uhrenmuseums Beyer wurden zum Teil erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt: hoch komplizierte Uhren mit Stoppfunktionen, aber auch einfache Stoppuhren. Besonders stolz war man bei Beyer auf den üppig verzierten IWC da Vinci Armband-Chronographen, auf die kostbaren Taschenuhr-Chronographen um 1900 – und auf gleich zwei der extrem seltenen Tinten-Chronographen aus dem 19. Jahrhundert.

Kuriositäten – Februar 2008

Sonderausstellung vom 1. - 29. Februar 2008

Eigentlich sind Uhren und Zeitmessung eine ernsthafte Angelegenheit, denn jedes Ticken und jede Weiterbewegung der Zeiger erinnert uns an die Vergänglichkeit und daran, die Zeit gut zu nutzen. Aber die Zeitmessung hat auch ihre spielerische Seite und unter diesem Gesichtspunkt haben wir Depot und Museum durchgesehen.

Erstaunliches und Vergnügliches ist dabei zum Vorschein gekommen. Anlässlich der Aktion „Museums des Monats “ innerhalb des Vereins Zürcher Museen, haben wir diese "Kuriositäten aus Depot und Museum" in einer Ausstellung präsentiert. Dabei zeigten wir fantasievolle Gehäuseformen, originelle Zifferblätter, verschiedene Arten der Zeitanzeige und Uhren, die zusätzlich zur Zeitmessung weitere Funktionen anbieten.