Die Beyer Uhr

Diese Uhr ist ein Ebenbild unserer Aussenuhr. Seit Jahrzehnten dient sie als Erkennungszeichen von Beyer und ist an der Bahnhofstrasse von weither ersichtlich.

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Junghans Mega Armbanduhr, Junghans Uhren GmbH Schramberg Deutschland, ca. 1990

Funkarmbanduhr in futuristischem Design mit Gehäuse aus Edelstahl und schwarzem Keramik und schwarzem Lederarmband. Digitalanzeige für die Zeitangabe, mit einem ewigen Kalender in Englisch, einer Batteriewechsel-Anzeige, einer Empfangskontroll-Anzeige und einer Zeitzonentaste. Automatische Zeitumstellung von Sommerzeit auf Normalzeit. Werk Nr.: 26/0014006.

Die Junghans Mega 1 ist die erste Funk-Armbanduhr der Welt. Verbunden mit der Atomuhr der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig, empfängt die im Armband eingebaute Hochleistungsantenne per Langwelle das übertragene Zeitnormal (Deutschland). Dieser Sender hat eine Reichweite von
ca.1500km und wurde bis dahin in erster Linie für wissenschaftliche Zwecke, z.B. bei der Navigation oder Raumfahrt eingesetzt. Automatisch wird die Uhr somit täglich zwischen 2 und 6 Uhr morgens synchronisiert.

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Halcyon „Inter Chron Electronic Transistorized“ Armbanduhr, Deutschland, ca. 1972

Gehäuse aus Edelstahl mit polierter Lunette und einem hellbraunen Armband aus Krokodilleder. Blaues Zifferblatt mit orangefarbenem Neon-Sekundenzeiger, prägnanten weissen Stunden-und Minutenzeiger und Datumsanzeige auf 3 Uhr. Krone ist im Gehäuseeck zwischen 4 und 5 Uhr versteckt. Junghans Kaliber 600.12 mit elektronisch gesteuertem Unruhmotor.

Das Kaliber basiert auf dem Vorgänger 600.00, welches als erstes elektromechanisches Kaliber 1967 das Licht der Welt erblickte. Das Kaliber 600.12 gilt als letzte und ausgereifteste Version, die auf den Markt kam.

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Rolex „Beyer“ Herrenarmbanduhr, Handaufzug, Genf, ca. 1937

Herrenarmbanduhr mit Edelstahlgehäuse und Edelstahl-Gliederarmband. Gehäuseboden mit Referenz 3539 und Handaufzug. Silberfarbenes Zifferblatt mit kupferfarbenen Stundeneinteilung und Signatur „Beyer“.  Dezentrale Sekundenanzeige bei 6 Uhr. Das Anbringen des eigenen Namens, in Kombination mit der Uhrenmanufaktur, war nur den renommierten Detailfachgeschäften vorbehalten.

Das Gliederarmband ist für dieses Modell und zu dieser Zeit eher atypisch, was vermuten lässt, dass diese Rolex ursprünglich ein anderes Band besass.

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Erland/Joseph Schwob-Weill Taschenuhr, La Chaux de Fonds, ca. 1890

Lépine-Herrentaschenuhr mit digitaler, springender 24h Anzeige. Wechsel der Stundenanzeige von römische auf arabische Ziffern erfolgt mittels Druckknopf am Gehäuserand zwischen 12 und 1 Uhr. Geschwärztes Stahlgehäuse, mit eingesetzter, feiner Gelbgold-Lunette. Versilbertes Zifferblatt mit gebläuten Stahlzeigern für die Stunde und Minute und kleiner dezentraler Sekundenanzeige. Vergoldetes Brückenwerk, Schrauben-Kompensations-Unruh und Ausgleichsanker.

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Lépine Taschenuhr Patek Philippe & Cie. Genève „Extra“, Genf, ca. 1919

Grosser Genfer Ankerchronometer, Qualität Extra, mit glatt poliertem Silbergehäuse, signierter Staubdeckel. Versilbertes Zifferblatt, radial angeordnete römische Stundenziffern, gebläute Spatenzeiger  und dezentrale kleine Sekundenanzeige. Werknummer 178450 auf Zifferblatt bei 12 Uhr. Werk: Brückenwerk „Extra“, wolfsverzahnte Aufzugsräder, blaue Saphir-Lagersteine, Guillaume-Goldschrauben-Kompensations-Unruh und Rückerfeder Feinregulierung.

Diese Uhr war 1919 Teilnehmerin am Chronometer Wettbewerb des Observatoriums Genève „Chronomètres 1re Classe 3me Prix“ und belegte den 21. Platz von 81 Chronometern in der Kategorie „Chronomètres 1re Classe“. Von Anfang an hat sich Patek Philippe & Co. auf die Herstellung von tragbaren Taschen- und Bordchronometern (Marinechronometer, Beobachtungsuhren) spezialisiert und Erfolge auf zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben erzielt. Seit 1900 hat das Haus alleine am Genfer Observatorium 764 Preise erzielt, davon 187 erste Preise.

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Taschenuhr „Beyer Zürich“ 1. Classe, Westschweiz, um 1930

Lépine Taschenuhr mit Gehäuse aus geschwärztem Stahl. Chronograph für die Sekunde und 30-Minutenzähler-Anzeige auf 12 Uhr. Dezentrale kleine Sekunde auf 6 Uhr. Weisses Emailzifferblatt „Beyer Zürich, 1. Classe“, eingerahmt von feiner Lunette in Rotgold, Bügel und Krone ebenfalls in Rotgold. Vernickeltes Ankerwerk mit Kompensationsunruh und Breguetspirale.

Die Taschenuhr ist in eine mit rotem Samt ausgeschlagene Schachtel gebettet. Diese Schachtel ist Zeitzeuge für den schon frühen, damaligen Erfolg der Beyer Chronometrie. Unter den Zeilen der Geschäftsadresse steht geschrieben: «Lieferant für Kaiserl. und Königl. Hoheiten».

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Taschenuhr Girard-Perregaux, La Chaux de Fonds, ca. 1888

Sehr dekorative und reich verzierte, doppelseitige Herrentaschenuhr mit Vollkalender und Originalzertifikat, für den südamerikanischen Markt gefertigt. Gehäuse in 18K/750 Gelbgold mit beidseitig guillochierten Lunetten. Rhodiniertes Brückenwerk und Goldschrauben-Kompensations-Unruh.

Auf beiden Seiten sind die silbernen Zifferblätter reich mit Kreis-und Floral-Guillochen-Muster verziert. In Ergänzung dazu schmücken aufgelegte florale Goldornamente die Vorder-und Rückseite. Stunden- und Minutenanzeige mit gebläuten Spatenzeigern und guillochierten, geschwärzten, radial angelegten römischen Ziffern. Die andere Seite zeigt die blau emaillierte Mondphase mit goldenem Mond und Sternen auf 9 Uhr und hat einen äusseren Ring für die Datumsanzeige.



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„Montre Médaillon à Tact“, Abraham Louis Breguet, Paris, ca. 1809

Extrem seltene Goldemail „Montre Medaillon de Souscription à Tact“ Savonettte Taschenuhr, mit Halbperlen besetzt, Durchmesser 36mm, 47 g. Goldemail-Gehäuse, Vorder- und Rückseite sind mit aufwändig dekorierter Strahlendekoration verziert. Transluzid taubenblau emaillierter, drehbarer Frontdeckel mit aufgesetztem, goldenem Pfeil „sous émail“ für die Stundenanzeige. Graviertes „F“ auf der Rückseite, Mittelteil mit Halbperlen besetzten Tastknöpfen zum Erfühlen der Zeit. Nummerierte und signierte Goldcuvettte Tavernier Nr. 2934 mit Gehäusemacher-Punzzeichen „PBT“ (Pierre Benjamin Tavernier). Unter dem Sprungdeckel befindet sich die Goldplatine mit kleinem, dezentralen guillochierten Zifferblatt und gebläuten Breguet-Zeigern, signiert Breguet N 2378. Werk: kleines Kaliber Durchmesser 31.58mm, Schlüsselaufzug, Rubin-Zylinderhemmung, dreiarmige Goldringunruh, Parachute-Stossicherung. Original dazugehöriger Aufzugsschlüssel.

Breguet war der erste Uhrmacher, der eine solche Uhr herstellte. Er verkaufte die erste ihrer Art zu Anfang des Jahres 1799 an Madame Betancourt, die Frau seines besten Freundes. Er stellte weitere Uhren dieser Art in verschiedenen Ausführungen her und trotz ihrer enormen Preise, die zwischen 1500 und 3000 Francs lagen, waren die Uhren heiss begehrt. Im frühen 19. Jahrhundert war dies auch für die ausschliesslich wohlhabenden Kunden eine gewaltige Summe. Einer der Gründe für die Popularität der Uhr war die Tatsache, dass es zu dieser Zeit als unschicklich galt, in der Öffentlichkeit auf die Uhr zu sehen. Diese kostspieligen Uhren machten es möglich, die Zeit mit den Fingern abzulesen, bzw. abzutasten, ohne die Uhr aus der Tasche zu nehmen. Der Frontdeckel mit dem goldenen Pfeil lässt sich drehen, bis er bei der Perle arretiert, die für die entsprechende Stunde steht.

Die Uhr 2378 wurde 1809 für 2025 Francs an Madame Savari mit Mädchenname Félicité de Faudoas-Barbazan verkauft (Breguet Stammbuchauszug aus dem Jahre 2012). Félicité war eine entfernte Verwandte von Joséphine de Beauharnais (Napoleons erste Frau) und mit dem Herzog von Rovigo, René Savary verheiratet, der ein Gefolgsmann von Napoleon Bonaparte war.

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Lépine Taschenuhr „Beyer Zurich“, Schweiz, ca. 1950

Silberne Taschenuhr im „Nadelstreifenanzug“. Lunette und gesamter Gehäuseboden sind mit einem blau-silbernen Streifen-Punktmuster in Niello-Technik verziert. Eine flache, vergoldete Krone sitzt auf dem silbernen Bügelhals. Versilbertes Zifferblatt mit arabischen Ziffern, gebläuten Spatenzeigern für die Stunde und Minute und dezentraler kleiner Sekundenanzeige auf 6 Uhr. Moeris-Werk.

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Lépine Taschenuhr, Schweiz, ca. 1795

Hochfeine, sehr gut erhaltene goldene Herrentaschenuhr mit Kalender und Äquationsanzeige. Gehäusenummer: 1405 4635, 54 mm, 108 g schwer. Weisses Email-Zifferblatt, dezentrale Stundenanzeige unten mit arabischen Zahlen, links oben die Zifferring-Anzeige für die Minute und rechts oben die Zifferring-Anzeige für die Monate. Feuervergoldetes Vollplatinenwerk, Schlüsselaufzug, Kette und Schnecke, dreiarmige Messingunruh, fein gearbeitete Unruhbrücke mit delikat durchbrochenen Ornamenten und gravierten, floralen Motiven.

Die Äquationsanzeige ist mit einem goldenen Zeiger, in Form einer Sonne in der Zeitanzeige abzulesen. Bei der Äquation handelt es sich um den Zeitunterschied zwischen wahrer und mittlerer Sonnenzeit. Die wahre Sonnenzeit ist beispielsweise auf Sonnenuhren abzulesen und die mittlere Sonnenzeit basiert auf dem Jahresmittel der wahren Sonnenzeit und damit errechneten Zeit, auf der auch unsere Zeitrechnung basiert. Im Winter ist die mittlere Zeit der wahren Zeit voraus und  im Sommer hinkt sie hinterher. Die maximalen Unterschiede reichen von plus 14 Minuten und 28 Sekunden bis zu minus 16 Minuten 20 Sekunden. Die wahre Sonnenzeit wird gemessen durch zwei aufeinanderfolgende Durchgänge der Sonne durch den Ortsmeridian, jeweils am Mittag. Die Zeitgleichung ist in Tabellen festgelegt, kann aber auch grafisch ausgedrückt sein. Das heisst, die wahre Sonnenzeit wird auf Grund des Schemas vom Uhrmacher für das ganze Jahr als Zusatzkomponente gefertigt und im Werk eingebaut.

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Lépine Taschenuhr, Eugene Jeanrenaud, Biel, Schweiz, ca. 1886

Aussergewöhnliche Weltzeituhr „Montre Universelle“ nach Schweizer Patent mit sichtbarer Unruh. Gehäuse aus poliertem Silber mit gestufter Lunette und Gehäusemacher-Punzzeichen „JM“. Silberner Bügelhals und Bügel. Die vergoldete Krone die man rausziehen kann, dient zugleich als Aufzugsschlüssel. Hellblau und weisses Email-Zifferblatt mit kleinen Goldperlen dekoriert. Im Zentrum die sichtbare Unruh, welche umgeben ist von sechs Hilfszifferblätter mit Städten und derer jeweiligen Zeitangabe: Paris, New York, Melbourne, Calcutta, Alexandria und auf 12 Uhr die Zeitangabe von Bern. Vollplatinenwerk, dekoriert und versilbert, Wippenaufzug, Ankerhemmung, freischwingende Unruhspirale und Schrauben- Kompensations-Unruh,

Im Gehäuseboden auf dem Staubschutz ist eine sehr schöne Gravur angebracht: Montre Universelle, Eugene Jeanrenaud, Bienne, 1886.

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Lépine Taschenuhr IWC, Schaffhausen, ca. 1910

International Watch Co. IWC-Taschenuhr mit einem 900 Silbergehäuse und Niello-Dekoration. Weisses Email-Zifferblatt mit Breguet Ziffern, kupferfarbenen Louis XV Zeigern und kleiner Sekundenanzeige auf 6 Uhr. Bügel mit Streifen-Dekor in Niello-Technik. Werk Nr. 549633, Handaufzug. Der Gehäuseboden ist reich verziert und ebenfalls in blauer Niello-Technik gefertigt. Es zeigt eine idyllische Szene mit einem Schwanenpaar auf einem See oder Teich, deren Gestalt sich auf der Wasseroberfläche spiegelt. Die Schwäne sind umgeben von einer Landschaft aus Schilf, Bäumen und Büschen.

Niello ist eine Verzierungstechnik, die meist auf Silber, seltener auf Gold und in neuerer Zeit auch auf Kupfer oder Bronze angewendet wird. Es ist eine Metallgrubenschmelztechnik, die mit einer Legierung aus Silber, Kupfer, Blei und Schwefel zu Pulver verarbeitet wird. Das Pulver wird in die Vertiefungen des Trägermetalls gefüllt und anschliessend gebrannt. Dieses Verfahren ergibt das prächtige Niello-Blau. Die Vertiefungen können graviert, ziseliert, gemeißelt oder geätzt sein. Zuletzt wird das Werkstück geschliffen und poliert. Diese Technik ist auch unter dem Namen Tula, nach einer russischen Stadt benannt, bekannt.



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Savonette Taschenuhr, Mermod Frères à Genève, Genf, um 1900

Gehäuse aus Roségold mit blauer Niello-Technik, dekoriertes Mittelteil, nummerierte und signierte Goldcuvette. Weisses Email-Zifferblatt mit radial angeordneten römischen Ziffern, äusserer Minutenring mit arabischen Ziffern und 5 Minuten-Einteilung. Bügel und Krone befindet sich auf 3 Uhr. Dezentrale, kleine Sekundenanzeige auf 6 Uhr. Brückenwerk in streifendekoriertem Neusilber, Goldschrauben-Kompensations-Unruh, gebläute Unruhspirale und Ausgleichsanker.

Zu dieser reich dekorierten Taschenuhr gehört eine Original Hornschatulle. Sprungdeckel und Gehäuseboden haben eine Wölbung nach aussen und sind mit identischen Mustern graviert. Symmetrisch sitzen zwei Muschelbläser links und rechts neben einer Deckelvase und sind von einer reichen Blumenrankenpracht umgeben.

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Longines Herrentaschenuhr, Longines Watch Co., Schweiz, ca. 1909

Reich dekorierte, Lépine Herrentaschenuhr 18K/750 Gelbgold in aufwändigem Jugendstil-Repoussé-Gehäuse. Zifferblatt zweifarbig vergoldet und guillochiert, mit radial angeordneten römischen Stunden, gebläuten Breguet Zeigern und dezentraler kleiner Sekunde auf 6 Uhr. Rhodiniertes Brückenwerk, Kaliber 18.89M, chatoniertes Minutenrad, Schrauben-Kompensations-Unruh und Schwanenhals-Feinregulierung.

Die Lunette auf der Vorderseite ist mit den zwölf Tierkreiszeichen verziert, die radial den entsprechenden Stunden/Monaten zugeordnet sind. Die Rückseite ist reich mit einem Hochrelief verziert. Sie zeigt im Zentrum Chronos - in der griechischen Mythologie der Gott der Zeit. Er steht zugleich als Sinnbild für den Ablauf der Zeit und auch damit der Lebenszeit.

Umgeben ist Chronos  von drei weiblichen Figuren, Pflanzenranken, Palm- und Ölzweigen, Füllhörnern und allerlei Kriegsgerät. Am oberen Rand sind die fünf Tierkreiszeichen: Zwilling, Stier, Widder, Fische und Wassermann abgebildet. Der Bügel ist in Form eines Sphinxenpaars gehalten.

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Muschel Halsuhr, Geörgen Biell, Hamburg, ca. 1640

Seltene, norddeutsche, ovale Halsuhr in Form einer Muschel mit einem Stundenzeiger. Gehäuse feuervergoldet, Anhänger mit drehbarem Ring und siebenteiligem Scharnier. Vollplatinenwerk, feuervergoldet, signiert „Geörgen Biell Hamburg“, Kette und Schnecke, Spindelhemmung, Balusterpfeiler, zweiarmige Eisenunruh ohne Unruhspirale, Spindelgang. Fein gravierter Unruhkolben mit floralen, durchbrochenen Ornamenten, oben liegendes gebläutes und graviertes Gesperr.

Das Zifferblatt hat einen aufgelegten silbernen Zifferring mit gravierten und geschwärzten römischen, radial angeordneten Zahlen. Er ist eingebettet auf einem mit reicher Blütenpracht gravierten und feuervergoldeten Messinggrund. Ein gebläuter Stundenzeiger ziert die Mitte.

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Anhänge-Formuhr „The Lock“, Schweiz, um 1800

Seltene, sehr dekorative halbperlenbesetzte Goldemail-Anhängeuhr in Form eines Schlosses. Goldgehäuse, fein graviert und punziert mit farbigen Emailarbeiten, halbrunder Anhänger-Bügel mit blau und schwarz emailliertem Muster und feiner Perlendekoration. Auf den aufklappbaren Vorder- und Rückendeckeln zieren zwei wappenförmige, mit kleinen Perlen gefasste Bilder:  Die Vorderseite zeigt zwei gravierte goldene Tauben auf blauem Emailgrund und die Rückseite eine farbige Emailmalerei mit Amor in einer Rosenblüte sitzend. Das verdeckte Zifferblatt ist polychrom emailliert, hat einen  blauen Zifferring und einen hellblau emaillierten und gravierten Stern im Zentrum. Goldzeiger für die Stunde und Minute auf schwarzem Grund. Vergoldetes Vollplatinen-Werk, Kette und Schnecke, Schlüsselaufzug, dreiarmige Messingunruh und durchbrochen gearbeitete gravierte Unruhbrücke.

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Reise-Schmuckuhr, „Beyer“, Movado Schweiz, ca. 1950

Vergoldete, rechteckige Reiseuhr mit versilbertem Zifferblatt und Beyer-Signatur, Datumsanzeige und polierter Lunettte, aufgesetzten goldenen Indizes und Goldzeiger für die Stunde und Minute. Vergoldetes Gehäuse mit guillochierter Kreuzschraffur und polierter Schliessnaht. Handaufzug erfolgt beim Öffnen und Schliessen der Uhr, dabei dreht sich die eingelassene Krone oben, die mit einem Blumenmotiv graviert ist und zieht die Uhr auf. In geschlossenem Zustand kann die Uhr auch als Schmuckanhänger an einer Kette getragen werden. Wenn die Uhr geöffnet ist, kann ein kleiner Steller hinten aufgeklappt und die Uhr als kleine Tischuhr aufgestellt werden.

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Anhängeuhr „Bucherer“, Schweiz, ca. 1960

Schmucke Anhängeuhr, mit Bucherer-Signatur, in Zylinder-Form. Handaufzug mittels Krone, die auch bei geschlossenem Gehäuse sichtbar ist. Silberfarbenes Zifferblatt mit gravierten Indizes. Das Metallgehäuse ist mit einem von zwei Querstreifen unterbrochenen Längs-Streifenmuster und die Böden oben und unten sind strahlenförmig graviert. In geschlossenem Zustand kann die Uhr auch als reiner Schmuckanhänger an einer Kette getragen werden. Unten baumelt an einer Öse eine Metallquaste, die der Uhr eine weitere schmückende Note gibt.


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Pultuhr, Stahel, Zürich, ca. 1930

Pult- oder Tischuhr mit Handaufzug, Schweizer 8-Tagewerk und Weckerwerk. Verchromtes Stahl-Gehäuse mit einem Stellfuss in Bügelform, der sich um 360 Grad drehen lässt. Cremefarbenes Zifferblatt, als Indizes sind polychrome Darstellungen von verschiedenen Winteraktivitäten- und Sportarten dargestellt. Das Stahel Uhren- und Schmuckdetailhandelsgeschäft ist heute noch in Zürich ansässig.



Neuerwerbungen 2015

Die Sammlung des Uhrenmuseums Beyer wird jedes Jahr mit interessanten Uhren aus früheren Zeitepochen sowie aktuellen Uhren aus den vergangenen Jahren ergänzt. René Beyer und Jürgen Delémont haben auch 2015 einige sehr exquisite Meisterwerke uhrmacherischer Schöpfung erworben. Jedes Jahr wird damit die Kollektion des Uhrenmuseums Beyer mit zusätzlichen Werken erweitert und die Sammlung mit passenden und teils fehlenden Objekten vervollständigt.

Die umfassende Darstellung der Auseinandersetzung des Menschen mit der Zeit, wie sie das Uhrenmuseum Beyer Zürich vermittelt, bereichert aufs Wertvollste die Sehenswürdigkeiten der Stadt Zürich. Drei Mitarbeitende mit insgesamt 135 Stellenprozent betreuen die rund 8‘500 Besucher, die das Uhrenmuseum im 2015 verzeichnen durfte. Von der Gesamtbesucherzahl waren drei Viertel ausländische Gäste. Dies ist mit ein Grund, dass seit 2015 neun iPads im Einsatz sind, die die Besucher in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch und Chinesisch umfassend informieren.