Die Beyer Uhr

Diese Uhr ist ein Ebenbild unserer Aussenuhr. Seit Jahrzehnten dient sie als Erkennungszeichen von Beyer und ist an der Bahnhofstrasse von weither ersichtlich.

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Künstlerin Ingrid Rodewald

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Künstlerin Maren Ruben

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Taschenuhr mit Musik und erotischer Automatenszene, Genf um 1820

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Taschenuhr von Abraham Louis Breguet mit Dezimal- und 12er-Einteilung auf Zifferblatt, 1800 Paris Inv. 4961

Ausstellung im Uhrenmuseum

10.06.2016

Im Uhrenmuseum Beyer zeigen wir eine Ausstellung zum Thema «kostbare Zeit» mit den Künstlerinnen Ingrid Rodewald und Maren Ruben.

Die Zeit ist nicht nur in Sekunden, Minuten, Stunden und Tagen messbar, sie erzählt abertausende von Geschichten und ist ein hochgeschätztes – kostbares Gut. Für Ingrid Rodewald und Maren Ruben, visuelle Künstlerinnen aus Strassburg, ist die Zeit als kostbares Gut Basis und zentrales Thema ihrer künstlerischen Recherche und Arbeit. Ihre Werke stehen im Uhrenmuseum ausgewählten Objekten gegenüber, die ihrerseits von "kostbarer Zeit" erzählen. 

Ausstellung im Uhrenmuseum Beyer vom 13. Juni bis 23. September 2016

Maren Rubens Ausgangsmaterial ist Papier in all seinen Formen, Baumwollgaze, Tüll und vieles mehr. Schichten um Schichten werden aufgetragen, abgetragen, überlagert, behutsam abgeschliffen, zerrissen, neu zusammengefügt, bis im Verlauf langer Zeiträume oder Jahren feine, fragile Papierreliefs entstehen. Maren Ruben schafft Morphologien, die den Betrachter sinnlich und visuell in seinen Bann ziehen.

Ingrid Rodewalds Grundlage sind gebrauchte, grossformatige Werbeplakate. Sie stehen als Symbol für schnelllebigen Konsum und materialistische Orientierung. Aus diesem Material schafft die Künstlerin scheinbare ruhige Collagen, definierte Orte sind schwer zu erkennen. Sie sind vertraut und beängstigend zugleich, denn wie Spuren der Zeit durchziehen subtile Risse, Brüche und Verschiebungen die Landschaften von Ingrid Rodewald.

Die Werke der beiden Künstlerinnen stehen im Dialog mit ausgewählten Uhren, die ebenso von Zeit und unserer Wahrnehmung dessen erzählen: Unsere Zeit zerrinnt, wir erleben revolutionäre oder stürmische Zeiten, geniessen ein Schäferstündchen oder wir befinden uns auf dem Holzweg. Mit diesen Assoziationen spielen die ausgestellten Exponate: Wie zum Beispiel der Marinechronometer, der ab Mitte des 18. Jahrhunderts auch bei stürmischer See menschliche Fracht und wertvolles Gut sicher über die Weltmeere gebracht hat oder Semjon Iwanowitsch Bronnikov, der über sieben Jahre an einer Uhr ganz aus Holz tüftelte. Seine Zeitgenossen zweifelten an seiner geistigen Gesundheit und liessen ihn sogar in eine Klinik einweisen. Die Zeit war eben noch nicht reif!

Beyer Chronometrie AG
Bahnhofstrasse 31
8001 Zürich - Schweiz
Telefon: +41 43 344 63 63
Telefax: +41 43 344 63 64
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