Tischuhr «Pendule Mysterieuse»
Französisch 1980-1985 (nach dem ersten Modell von ca. 1930) Cartier, Paris.
Das Gehäuse ist symbolisch in Form eines buddhistischen Tempeltors mit großem Gong gestaltet. Ein facettiertes Zifferblatt aus Bergkristall ist umgeben von 12 auf Vermail-Silber montierten Perlmuttplättchen. Dazwischen stehen 12 mit Brillanten besetzte Indices aus Gold. Die schwebend erscheinenden Goldzeiger sind ebenfalls mit Brillanten besetzt. An einer von Brillanten umrandeten und mit drei Rubin-Cabochons besetzten Goldmontierung hängt das in Vermail gefaßte Zifferblatt. Der untere Cabochon wird von einem Querträger aus Vermail, Rosenquarz und Perlmutt gehalten, der auf zwei Säulen aus Rosenquarz, Bergkristall und Vermailarmierungen ruht. Die Säulen stehen auf je einem quadratischen, unten und oben abgeschlossenen Rosenquarzblock, beide wiederum auf einem rechteckigen, querliegenden Perlmuttsockel. Als Standfläche dient eine massive Vermailplatte. In der Mitte oberhalb des Querträgers thront auf einem Deckel ein von zwei Tourmalin-Cabochons flankierter, aus Rubin geschnitzter Buddha (331 Kt.). Unter dem Deckel befindet sich das Uhrwerk, welches über ein unsichtbares Gestänge zwei Bergkristallscheiben mit den jeweiligen Zeigern für die Stunden und Minuten auf »mysteriöse weise« dreht. Für diese Tischuhr wurden insgesamt 173 Brillanten, 2 Turmalin-Cabochons, 3 Rubin-Cabochons und ein Rubin-Buddha verarbeitet.
Höhe: 25,5 cm
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