Silbertaschenuhr
mit Minuten-Tourbillon
deutsch um 1926
Hans Apel, Deutsche Uhrmacherschule, Glashütte 1926
Glattes Silbergehäuse mit Goldscharnieren. Drücker in Goldfassung für die Zeigerstellung bei 1 Uhr. Als Staubschutz dient ein Glas über dem Werk. Versilbertes Zifferblatt mit eingelegten Goldkeilen als Zahlen. Oben Hilfszifferblatt für 36 Stunden Gangreserve, unten kleine Sekunde. Der Sekundenzeiger sitzt auf dem Zapfen des Drehgestells.
Neusilberwerk mit Antrieb über zwei hintereinander geschaltete Federhäuser. Geschlossene Dreiviertelplatine nach Glashütter Art mit Glashütter Bandschliff Auf der Platine signiert: Hans Apel, Glashütte Sa. 1926. Sichtbar angeordnetes Differentialgetriebe für die Anzeige der Gangreserve. Minutenradlager in poliertem Stahlplättchen. Fliegend gelagertes Drehgestell in poliertem Stahl. Große Kompensationsunruh mit Gold- und Regulierschrauben. Gebläute Stahlspirale mit aufgebogener Endkurve. Chronometerhemmung mit Feder, das Stahlhemmrad in Goldchaton gelagert.
Das fliegend gelagerte Drehgestell wurde erstmals von Hans Apel konstruiert und auf der Deutschen Uhrmacherschule in Glashütte als Meisterstück gebaut. Werkdurchmesser: 4,6 cm
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