Was haben Frösche mit Beyer zu tun?
Vor gar nicht langer Zeit verlief an Stelle der Bahnhofstrasse ein Graben. Er führte entlang der alten Stadtmauer vom Rennwegtor zum See. Dann wuchs Zürich über sich hinaus, der Graben lag bald mitten drin, schlammig, stinkend und laut: Man nannte ihn nicht umsonst den Fröschengraben.
1864 wurde er zugeschüttet: Das karge Brachland verwandelte sich in einen stolzen Boulevard. 1877 zog das Uhrengeschäft Beyer vom Limmatquai an die neue Bahnhofstrasse, kurz bevor das erste Rösslitram über die Promenade ratterte. Heute geben hier keine Frösche mehr den Ton an – doch um «Kröten» geht es nach wie vor.

