Einzigartig zu zweit

Ihre Suche nach Trauringen führte Carmen Schiltknecht und Bruno Stettler ins Schmuckatelier von Beyer. Es war der Anfang einer bemerkenswerten Reise.

Aussergewöhnlich sollten die Partnerringe sein, individuell, aber ein verbindendes Element besitzen, das sich nur dem aufmerksamen Betrachter offenbart. Entstanden sind im Beyer-Atelier Kleinode, die so einzigartig sind, wie die Geschichte von Carmen Schiltknecht und Bruno Stettler selbst. Vor 40 Jahren begann ihre Freundschaft, bevor das Leben sie trennte – und vor nicht allzu langer Zeit wieder zusammenführte. Carmen Schiltknecht ist Coach, Autorin und charismatische Unternehmerin, Bruno Stettler, ein Investor und Immobilienentwickler, der Ruhepol in ihrer Beziehung. Ihre Ringe, da waren sie sich einig, dürfen Gewicht haben. Denn schliesslich, sagt Carmen Schiltknecht, sei auch eine Ehe eine gewichtige Entscheidung.

ORNAMENTA ALS INSPIRATION 

Aus den ersten Gesprächen mit Schmuckatelierleiter Željko Gregurek entstanden zahlreiche Skizzen, die spielerisch mit Proportionen, Linien und Fassungen experimentierten und einem 2,5-karätigen Brillanten eine Bühne boten. Bei einem weiteren Termin entdeckte Carmen Schiltknecht im Schaufenster Ohrschmuck aus der Beyer-Kollektion Ornamenta, der sie sofort in seinen Bann zogen – mit geschwungenen Formen und Brillanten von einem Karat, die in der Fassung frei zu schweben scheinen. «Endlich eine Fassung, in der Einkaräter nicht kleiner wirken, als sie sind», lacht Carmen Schiltknecht. 

Dieser Augenblick gab der Gestaltung der Trauringe die entscheidende Richtung. Gregurek erzählte dem Paar mehr über die Haute-Joaillerie-Kollektion Ornamenta. Sie ist eine Hommage an Zürich und unterstreicht die Verbindung des Hauses Beyer mit der Stadt seit 1860. Inspiriert von Fassadenelementen markanter historischer Gebäude – für die erste Kollektion stand das Fraumünster Pate –, erschaffen die Goldschmiede kunstvolle skulpturale Unikate. Die Mischung aus Tradition und Fraumünster gefiel Bruno Stettler auf Anhieb, während ihre moderne Interpretation und die Geschichte dahinter Carmen Schiltknechts Begeisterung gewannen.

Eintauchen in eine kunstvoll schillernde Welt: Carmen Schiltknecht und Bruno Stettler bei Atelierchef Željko Gregurek.

KREATIVES PINGPONG 

Basierend auf der Formsprache von Ornamenta wurde in weiteren Schritten mit Details gespielt, sie wurden verändert, verfeinert. Ein «kreatives Pingpong», wie Carmen Schiltknecht es beschreibt. Auch dass Gregurek immer wieder ihre Persönlichkeit in Bezug zu den Ringen stellte, schätzte sie: «Das gab uns das Gefühl, dass hier etwas kreiert wird, das viel mit unserem Leben zu tun hat.» Für Željko Gregurek wiederum war Carmen Schiltknechts Klarheit eine grosse Hilfe. «Allein in ihrer bewussten Wortwahl spürte man die Liebe zum Detail», sagt er. So entstand ein gemeinsames Ideengeflecht, von dem sich Bruno Stettler ebenso mitreissen liess wie von der Freude seiner Partnerin.

SCHWEBENDER DIAMANT 

Wie bei den Ornamenta-Ohrringen scheint auch der 2,5-karätige Brillant auf Carmen Schiltknechts Ring frei zu schweben. Festgehalten wird er einzig an vier Punkten. Was einfach aussieht, ist eine handwerklich ausgeklügelte Art, Brillanten zu fassen, für die im Beyer-Atelier viel Aufwand betrieben wurde. «Besonders schön sieht man den schwebenden Edelstein von der Seite», schwärmt Gregurek. Als feinen Rahmen des vierblättrigen Motivs wählte das Paar weisse Brillanten. Auf den Blattspitzen wurde je ein kleiner blauer Saphir platziert – ein Spiel mit Zürichs Farben Blau und Weiss, das seit Ornamenta jede Beyer-Kreation kennzeichnet.

Für die Ringschiene entschied sich Carmen Schiltknecht für ein gradliniges Design, geschmückt von zwei umlaufenden Reihen schwarzer Diamanten. Ein Element, das die Goldschmiede als Verbindung in Bruno Stettlers Ring mit einer Diamantreihe aufgriffen. Ebenso wie die Schattenfugen, die den Ringen Leichtigkeit verleihen, oder, wie Gregurek sagt, auch Lebensabschnitte symbolisieren können. Carmen Schiltknecht findet: «Ich bin jemand, der gern nach den Sternen greift, aber dennoch mit beiden Beinen auf dem Boden steht: Mit diesem Design ist Željko Gregurek und seinem Team gelungen, diese Persönlichkeit mit einem Stück Tradition künstlerisch zu verbinden.»

Individuell, aber mit starker Verbindung: die Trauringe Schiltknecht/Stettler.

FAST UNSICHTBARE MECHANIK

Da die Schönheit der entstehenden Ringe bei dem Paar so viel Begeisterung auslöste, gesellte sich im Lauf des Entstehungsprozesses auch passender Ohrschmuck hinzu. Inspiriert vom vierblättrigen Motiv, schufen die Goldschmiede elegante Ohrclip- Stecker, in deren Zentrum ein Brillant von einem Karat funkelt – ein Paar von seltener Übereinstimmung in Farbe und Reinheit. «Das Prinzip des Verschlusses», erklärt Gregurek, «ist dabei so einfach wie überzeugend: Ein kleiner Stift hält die Position im Ohr, wodurch der Clip nur leicht angespannt werden muss. Den können Sie nicht verlieren, ohne es zu merken.» Und noch eine Besonderheit verbirgt sich in den Kleinoden: eine nahezu unsichtbare Mechanik, an der sich zusätzliche Kostbarkeiten wie Perlen oder Edelsteine anbringen lassen. 

«DIE RINGE ENTGEGENZUNEHMEN,
WAR WIE EIN LEISES JA 

VOR DEM RICHTIGEN JA.»

 

Schritt für Schritt und mit höchster Präzision entstanden im Schmuckatelier von Beyer diese Haute-Joaillerie-Kreationen. Es wurde gefräst, gefasst, poliert und jedes Detail in aufwendiger Goldschmiedekunst erschaffen. Selbst die Gravur im Inneren der Ringe wurde von Hand gestochen. «In solchen Details», erklärt Gregurek, «stecken unsere Liebe zum Handwerk und die Seele der Schmuckstücke.»

EIN WERTVOLLES GANZES

Ihre Reise von den ersten Ideen bis zur Übergabe der Schmuckstücke umschreibt Carmen Schiltknecht so: «Es war ein Weg, der viel Achtsamkeit benötigte – von uns beiden für uns selbst und für den Partner und natürlich vom Beyer-Team, das einen unglaublichen Service geleistet hat. Diese Schmuckstücke sind weit mehr als nur Ringe. In ihnen finden wir uns, unsere Werte und unsere Haltung zu einem wertvollen Ganzen verarbeitet.» 

Auch an den Moment der Übergabe erinnert sie sich gut: «Željko Gregurek erwartete uns mit einem Blumenstrauss. Diese persönliche Geste hat uns sehr gefreut. Und die Ringe entgegenzunehmen, war wie ein leises Ja vor dem richtigen Ja.» Schöner könnte ein Kompliment an das Beyer-Team nicht ausfallen.