Uhrenmuseum Neuerwerbungen 2024

In diesem Jahr gibt es im Uhrenmuseum Beyer wieder faszinierende Neuzugänge zu entdecken! In unserer Sonderausstellung 2024 zeigen wir ausgewählte Meisterwerke, die Geschichte, Handwerkskunst und Design aufs Schönste verbinden. Von der sportlichen Rolex Daytona bis hin zu hauchzarten Damen- und Anhängeruhren des 18. und 19. Jahrhunderts: Jedes Stück ist ein kleines Wunderwerk. Freuen Sie sich auf Klassiker von IWC, Patek Philippe, Chaumet oder Ulysse Nardin, auf feinste Emailmalerei und technische Raritäten. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich von der Magie der Zeit verführen!

“UNSERE NEUEN 2024”

Sonderausstellung: 23.06 - 31.12.2025

Borduhr Efap, 1950er-Jahre, Neuchatel, Zenith

Diese Borduhr von EFAP (Eigenheer Fabrique d'Appareils de Précision) wird durch Drehen der verglasten Zifferfront aufgezogen. Die Uhrzeit kann eingestellt werden, indem die Lünette hochgezogen und gedreht wird. Dies ist eine mechanische Uhr mit einem 8-Tage-Werk, das Uhrwerk stammt von Zenith. Die Sekundenanzeige befindet sich bei 6 Uhr. Solche Borduhren fanden sich u.a. in Postautos.

Wanduhr, ca. 1970, Genf, Patek Philippe

Minimalistisch gestaltete Wanduhr mit weißem Zifferblatt und schlichter Stunden- und Minutenanzeige über Indizes. Das Gehäuse ist aus Metall und hat ein Quarz-Uhrwerk.

Vintage Wanduhr
Taschenuhr goldig

Anhängeruhr Damen, 1905, Genf, Patek Philippe

Kleine Anhängeruhr für Damen von Patek Philippe. Schlichtes weisses Zifferblatt mit goldenen Stunden- und Minutenzeigern, innerer Kreis mit schwarzen Zahlen und äusserer Kreis mit goldenen Zahlen in Fünfer-Schritten. Mit floralen Motiven verzierte Lünette, Rückseite mit Monogramm.

Taschenuhr emailliert, um 1800, Paris, Robert Robin

Diese wunderschöne Taschenuhr mit Perlenkranz auf der Vorder- und Rückseite ist signiert mit «Robin à Paris». Das Werk trägt die Nr. 13705, der Aufzug besteht aus sehr dünnem Spindelgang und Schnecke. Die Rückseite ist dekoriert mit feiner Emailmalerei auf guillochiertem Grund, zu sehen sind eine Dame und vor ihr kniend und ihre Hand haltend ein Mann (evtl. ein Verehrer oder Liebhaber?). Solch dünne Uhrwerke konnten im 18. Jh. nur von hochkarätigen Uhrmachern hergestellt werden. Das Werk ist im Originalzustand und wurde im April 1998 revidiert.

Taschenuhr mit Heiratsantrag
Taschenuhr gold

Taschenuhr, 1782, Holland, GA Boumeester

Präzise gefertigte Taschenuhr mit kunstvoll durchbrochenem Doppelgehäuse und getriebenem Dekor biblischer Szenen. Das innere Gehäuse trägt Londoner Punzen für das Jahr 1782 sowie die Meistermarke „RP“. Das Zifferblatt zeigt römische Stunden-, arabische Minutenangaben sowie eine zentrale Datumsanzeige über 31 Tage. Der Uhrmacher GA Boumeester signierte sowohl Zifferblatt als auch Werk (Nr. 949). Das mechanische Werk mit Spindelhemmung, Spiralfeder und Kette war für den holländischen Markt bestimmt. Die Uhr wird in einem mit Rochenleder verzierten Übergehäuse mit Glasdeckel aufbewahrt.

 

 

 

Anhängeruhr Apfel, um 1800, Paris, Marchand Fils.

Kugelförmige Anhängeruhr in Form eines Apfels. Das schlichte weiss emaillierte Zifferblatt mit römischen Ziffern steht im Kontrast zum kunstvoll verzierten Gehäuse. Das Uhrwerk wird mittels Schlüssel aufgezogen, der Antrieb läuft über Kette und Schnecke. Das Gehäuse ist grün und rot emailliert, mit goldenen Blätterranken und hellblauen Blüten, sogar eine kleine Fliege ist zu sehen.

Apfeluhr
goldige Anhängeruhr

Anhängeruhr Ei, Mitte 18. Jh., Genf, J. Patron

Das Gehäuse dieser speziellen ovalen Anhängeruhr ist abwechselnd mit Streifen von hell- und dunkelblauem Email und Voluten in Cannetille-Technik besetzt. Dabei wird aus Golddraht ein Gerüst aus Ranken und Formen gebildet und auf einer Fläche befestigt. Die Inschrift "J. Patron" auf dem Zifferblatt lässt sich nicht eindeutig zuordnen, sowohl Jean-Louis als auch Jacques Patron waren in der Mitte des 18. Jh. als Uhrmacher in Genf tätig.

Damenuhr, nach 1900, Paris/London, Chaumet

Kleine Uhr von Chaumet mit Metallclip auf der Rückseite, um an der Kleidung befestigt werden zu können. Die Firma Chaumet wurde 1780 gegründet und gehört heute nach einigen schwierigen Jahrzehnten zum LVMH-Konzern (Louis Vuitton – Moët Hennessy SE, weltweiter Branchenführer der Luxusgüterindustrie). Wann genau die Uhr hergestellt wurde, können wir nicht mehr genau feststellen. Das "Londre" auf dem Zifferblatt deutet auf die Zeit nach 1848 hin, da erst in diesem Jahr die Boutique in London eröffnet wurde.

Damen Kleideruhr
Damen Armbanduhr Weissgold

Armbanduhr, 1960er-Jahre, unsigniert

Diese filigrane Armbanduhr aus Weissgold stammt aus dem Nachlass von Annette Beyer. Sie war die Frau von Theodor Beyer, der mit dem Sammeln von Uhren anfing und 1971 das Uhrenmuseum eröffnet hat. Auf dem Zifferblatt steht nur die Händlersignatur "Beyer", der Hersteller der Uhr lässt sich nicht eruieren. Sie dürfte etwa aus den 1960er-Jahren stammen.

Anhängeruhr, 1895, Genf, Patek Philippe

Kleine Lepine-Anhängeruhr von Patek Philippe & Cie. Schwarze Stunden- und Minutenzeiger auf schlichtem weissem Zifferblatt mit römischen Ziffern, ganz aussen zusätzlich noch rote arabische Zahlen in Fünferschritten. Die Rückseite der Uhr ist mit einem «W» monogrammiert.

goldige Taschenuhr
Taschenuhr

Taschenuhr, ca. 1913, Le Locle, Ulysse Nardin 

Diese Chronometer-Taschenuhr von Ulysse Nardin wurde im Januar 1913 in der Uhrenhandlung A. Türler am Paradeplatz verkauft, der Garantieschein der Uhr mit der Werknummer 14743 liegt bei. Die Uhr war laut Gravur im Deckel ein Geschenk für Herrn Johannes Maag in Anerkennung seiner Dienste für die Maggi GmbH 1887-1912.

Taschenuhr, ca. 1972, Schaffhausen, IWC

Elegante Taschenuhr mit Handaufzug, ausgestattet mit dem Kaliber 952. Das Gehäuse aus 750er Gelbgold ist mit Plexiglas versehen, das silberfarbene Zifferblatt trägt schlanke Indexe und eine kleine Sekunde bei 6 Uhr. Ein klassisches Beispiel der IWC-Uhrmacherkunst der frühen 1970er-Jahre. Die Rückseite weist eine Gravur auf: "W B Anika 4.3.75".

goldige Taschenuhr
Holz Regulator

Regulator mit Kalenderwerk, um 1880, Villingen, Deutschland, Gebr. Wilde

Dieser Regulator mit Kalenderwerk war ein Geschenk einer Kundin. Uhr- und Kalenderwerk mussten sorgfältig revidiert werden. Das Messing-Uhrwerk steuert ein separates Kalenderwerk mit zwei Schriftwalzen für Wochentage und Monatsnamen sowie einem Schriftband für das Datum. Letzteres war besonders störanfällig – es franste leicht aus und riss, der Ersatz war aufwändig. Diese Schwächen verhinderten eine Serienproduktion. Heute sind solche Stücke daher selten und begehrt. Der Uhrmacher musste bei der Restaurierung kreativ werden, um das Seidenbandproblem zu lösen – wie man sieht, mit Erfolg!

Herrenarmbanduhr Chronograph, 1940er-Jahre, St. Imier, Excelsior Park

Dieser Chronograph aus den 1940er-Jahren weist eine Tachymeter- und eine Telemeterskala auf. Die Firma Excelsior Park stellte ab den 1930er-Jahren v.a. Sportuhren her und war damit bald so erfolgreich, dass sie eigene Uhrwerke herstellte, welche u.a. in Zenith-Uhren verbaut wurden. Trotz dieses Erfolgs ging die Firma 1984 Konkurs.

goldige Vintage IWC Armbanduhr

Herrenarmbanduhr, ca. 1960, Schaffhausen, IWC

Herrenarmbanduhr von IWC von ca. 1960. Das Kaliber 853 wurde von 1958 bis 1963 produziert. Das Werk weist eine 44 Stunden Gangreserve auf.

Herrenarmbanduhr Cosmograph Daytona, 2023, Genf, Rolex

Diese spezielle Rolex Cosmograph Daytona wurde zum 100. Jubiläum des 24-Stunden-Rennens von Le Mans lanciert – erkennbar an der roten "100" in der Lünette. Le Mans gilt als berühmtestes Langstreckenrennen der Welt und als ultimative Herausforderung für Mensch und Maschine. Es verbindet technische Innovation, Ausdauer und Teamgeist und hat durch seine Geschichte und Dramatik eine ikonische Stellung im Motorsport. Für viele Hersteller und Fahrer ist ein Sieg in Le Mans der größte Triumph ihrer Karriere. Die Uhr ist eine limitierte Edition.

Rolex Cosmograph Daytona Rennens von Le Mans

Wir freuen uns, Sie hoffentlich bald in unserem Uhrenmuseum begrüssen zu dürfen.

Beyer Chronometrie