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Uhrenindustrie 2017

10.04.2018

Die Situation der schweizerischen Uhrenexporte hat sich im Jahr 2017 laufend verbessert. Schliesslich hat ihr Wert die Schwelle von 20 Milliarden Franken knapp verpasst. Das Ergebnis erreicht 19,9 Milliarden Franken oder 2,7% mehr als 2016. Im ersten Halbjahr (+0,3%) konnte der Trend stabilisiert werden, während in den zweiten sechs Monaten ein spürbares Wachstum zu verzeichnen (+4.9%).

Der Wert der Armbanduhrenexporte erreichte 18,8 Milliarden Franken, was gegenüber 2016 einem Wachstum von 2,9% entspricht. Die Stückzahlen sanken allerdings weiter. Mit 24,3 Millionen Uhren wurden 1,1 Millionen Stück weniger (-4,3%) exportiert. Dies ist der tiefste Stand seit der Krise von 2009. Für den volumenmässigen Rückgang waren die Quarzuhren mit einer Einbusse von 7,4% verantwortlich. Die mechanischen Uhren hingegen legten sowohl wertmässig (+4.6%) als auch bei den Stückzahlen (+3.9%) zu.

Wachstumsmotor 2017 war dank einem sehr guten zweiten Halbjahr Asien (+4,8%), das die Hälfte des Exportumsatzes generierte. Europa (+2,6%) legte weniger zu und schwächte sich leicht ab, bleibt aber ein wichtiger Akteur der Erholung. Die USA folgten diesem Trend nicht und zogen den amerikanischen Kontinent (-2,7%) ins Minus.

Quelle: Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FH 2018

Uhrenindustrie 2017

Lesen Sie den ganzen Bericht vom Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FH in beiliegendem PDF.

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