Uhrenmuseum

Unsere Dauerausstellung

Unsere Vorfahren hatten durch Beobachten der Gestirne und deren Rhythmus eine verlässliche Gesetzmässigkeit erkannt, um die Zeit mess- und fassbar zu machen. Sie richteten ihren Tagesablauf nach dem Sonnenstand und dem stetig ändernden Schatten. Im alten Ägypten wurden aus dieser Erkenntnis die ersten uns bekannten Zeitmessgeräte, wie der Schattenstab und die Sonnenuhr, entwickelt. 

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Fast 4000 Jahre sind zwischen der Entstehung der Sonnenuhr bis zur Entwicklung der Quarz-Armbanduhr vergangen. Auch die Menschheit hat sich in dieser Zeit enorm verändert und ist eng mit der Entwicklung der Zeitmessgeräte in unserem Museum verbunden. Mit über 250 permanent ausgestellten Objekten, von der ägyptischen Wasseruhr um 1400 v. Christus bis zur modernen Quarzuhr, bietet das Uhrenmuseum einen breiten Einblick in die Geschichte der Uhrmacherkunst. Kreativität, technische Innovation und Handfertigkeit haben diese gleichermassen geprägt. Kuriositäten und Automaten sind ebenso zu bestaunen wie rekordträchtige kleine Uhren, schmuckreiche und wertvolle Taschenuhren, seltene Tischuhren mit Planetarien, Porzellanuhren, zahlreiche Marinechronometer, komplizierte Armbanduhren und viele mehr. In sechs Nischen und zahlreichen Vitrinen zeigen sich die Objekte von ihrer schönsten Seite. 

Gerne bieten wir Ihnen eine Führung durch unser Museum an. Vereinbaren Sie einen Termin mit uns. Oder besuchen Sie unser Museum individuell und erfahren Sie in sechs Sprachen alles Wissenswerte auf unseren iPads.

Neuerwerbungen des
Uhrenmuseums Beyer

Jedes Jahr wird die Kollektion des Uhrenmuseums Beyer mit zusätzlichen Meisterwerken erweitert. Die Ausstellung wird mit passenden und teils fehlenden Objekten vervollständigt. Interessante Uhren aus früheren Zeitepochen sowie aktuelle Uhren aus den vergangenen Jahren werden laufend erworben.

Neuerwerbungen 2017

Die Sammlung des Uhrenmuseums Beyer wird erneut mit weiteren Trouvaillen aus früheren Epochen der Uhrmacherkunst aus den letzten Jahren ergänzt. Unter den total 18 Objekten gibt es auch vier Schenkungen: Eine Armbanduhr von Patek Philippe aus dem Jahre 1958; zwei kuriose Holzpuppen aus den 1940er bzw. 1950er Jahren, welche in Form von Robotern die damals modernen und technisch innovativen Mido-Uhren „Multifort“ und „Powerwind“ bewarben; sowie ein antikes Lehrbuch der Uhrmacherei aus dem Jahre 1878 von Glashütte.

Neuerwerbungen 2016

Die Sammlung des Uhrenmuseums Beyer wird jedes Jahr mit herausragenden Uhren aus anderen Epochen und wegweisenden Modellen aus den letzten Jahren ergänzt. Zwei Neuerwerbungen aus dem Jahre 2016 stechen besonders hervor. Zum einen die Taschenuhr aus Holz der Gebrüder Bronnikov (Russland, ca. 1870) mit Holzperlenkette und separatem Holzübergehäuse. Selbst das Werk ist fast gänzlich aus Holz geschaffen und wird mit einem runden Holzschlüssel aufgezogen – ein Meisterwerk. Auch die Tessiner Tischuhr (ca. 1680) verdient eine spezielle Erwähnung. Das Gehäuse dieser sehr seltenen Pendeluhr ist aus Nussbaumholz und dunklem Birnbaumholz gefertigt und wird nach über 40 Jahren in Privatbesitz zum ersten Mal öffentlich zu bewundern sein. 

Das Uhrenmuseum Beyer befindet sich im Untergeschoss des Geschäfts an der Bahnhofstrasse 31 und birgt eine der wichtigsten privaten Uhrensammlungen der Welt. Lückenlos erzählt es die Geschichte der Zeitmessung von 1400 v. Chr. bis heute.

Neuerwerbungen 2015

Die Sammlung des Uhrenmuseums Beyer wird jedes Jahr mit interessanten Uhren aus früheren Zeitepochen sowie aktuellen Uhren aus den vergangenen Jahren ergänzt. René Beyer und Jürgen Delémont haben auch 2015 einige sehr exquisite Meisterwerke uhrmacherischer Schöpfung erworben. Jedes Jahr wird damit die Kollektion des Uhrenmuseums Beyer mit zusätzlichen Werken erweitert und die Sammlung mit passenden und teils fehlenden Objekten vervollständigt. 

Die umfassende Darstellung der Auseinandersetzung des Menschen mit der Zeit, wie sie das Uhrenmuseum Beyer Zürich vermittelt, bereichert aufs Wertvollste die Sehenswürdigkeiten der Stadt Zürich. Drei Mitarbeitende mit insgesamt 135 Stellenprozent betreuen die rund 8‘500 Besucher, die das Uhrenmuseum im 2015 verzeichnen durfte. Von der Gesamtbesucherzahl waren drei Viertel ausländische Gäste. Dies ist mit ein Grund, dass seit 2015 neun iPads im Einsatz sind, die die Besucher in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch und Chinesisch umfassend informieren. 

Neuerwerbungen 2014

Das Uhrenmuseum Beyer präsentiert in einer Sonderausstellung die Neuerwerbungen des letzten Jahres. Viele Uhren wurden gekauft und ergänzen die permanente Ausstellung. Zum Beispiel eine Fotokamera in Form einer Handgelenkuhr, einige Taschenuhren mit Beyer Signaturen versehen und eine Armreif Schmuck-Uhr. Die reich geschmückte Tischuhr aus Meissner Porzellan mit zwei separaten Kerzenständern, zierte im 19. Jahrhundert bestimmt ein elegantes Wohnzimmer. 

Sie sind herzlich eingeladen, die Neuerwerbungen in unserem Uhrenmuseum zu besichtigen. Das Uhrenmuseum Beyer gehört zu den Top-Attraktionen Zürichs und zu den bedeutendsten öffentlich zugänglichen Privatsammlungen der Welt. Seine hochkarätige Sammlung wird laufend erweitert – einerseits durch aktive Käufe, anderseits durch grosszügige Schenkungen.

Neuerwerbungen 2011-2013

Zu den Neuerwerbungen der letzten drei Jahre gehören beispielsweise eine Pendule mit qualitativ hochstehenden Skulpturen und der Zifferblatt-Signatur «Theodor Beyer’s Sohn Zürich», eine wunderschöne Anhänge-Uhr in Form einer Montgolfière und viele weitere spannende Uhren. Nicht zu vergessen die kleinste Uhr der Welt mit Kalenderfunktion und einem Eintrag im Guiness-Buch der Rekorde, eine Schenkung des berühmten Uhrmachers Svend Andersen.

Das Uhrenmuseum Beyer gehört zu den Top-Attraktionen Zürichs und zu den bedeutendsten öffentlich zugänglichen Privatsammlungen der Welt. Seine hochkarätige Sammlung wird laufend erweitert – einerseits durch aktive Käufe, anderseits durch grosszügige Schenkungen.

Neuerwerbungen 2010

Jedes Jahr wird die Kollektion des Uhrenmuseums Beyer mit zusätzlichen Meisterwerken erweitert. Die Ausstellung wird mit passenden und teils fehlenden Objekten vervollständigt. Interessante Uhren aus früheren Zeitepochen sowie aktuelle Uhren aus den vergangenen Jahren werden laufend erworben.

Leihgaben

Der Vogel Greif

Leihnehmer:
MUDEC Museo delle Culture

Ausstellung:
"ROBOT THE HUMAN PROJECT"
Ausstellungsdauer: 4. März bis 26. Juli 2020
Ausstellungsort: Mailand

Von den ersten mechanischen Geräten des antiken Griechenlands bis zu den neuen Grenzen der künstlichen Intelligenz war der Mensch immer von der Idee angezogen, ein künstlicher Mitgeschöpf zu schaffen. Die Ausstellung zeichnet die Beziehung zwischen dem Menschen und seinem Doppelgänger nach und enthüllt dem Publikum die bisher erzielten Ergebnisse.

Die Leihgabe:
"Der Vogel Greif" aus unserem Uhrenmuseum

"Öllampe" und "Uhrmacherdrehbank"

Leihnehmer:
Appenzeller Museum

Ausstellung:
Zwischen Licht und Schatten – Altes Handwerk | Zünfte | Laternen 
Ausstellungsdauer: 5. Oktober 2018 bis 27. April 2019
Ausstellungsort: Zürich

Das Haus Appenzell lädt in die Welt des alten Handwerks ein: Hutmacher, Bader, Sattler oder Weissküfer – die Ausstellung vermittelt Einblicke in bekannte und vergessene Berufswelten. Trouvaillen aus den Zunftschätzen und wunderschöne Laternen illustrieren den historischen Einfluss des Zunftwesens auf die Berufsgattungen. Eine künstlerische Interpretation der alten Handwerke zwischen Licht und Schatten präsentieren drei Kunstschaffende aus der Ostschweiz. 

Die Leihgabe:
Oellampe aus dem 19. Jahrhunder
Zwei Uhremacherdrehbänke aus 1900

"Auf der Suche nach dem Stil"

Leihnehmer:
Landesmuseum Zürich

Ausstellung:
"Auf der Suche nach dem Stil"
Ausstellungsdauer: 23. März bis 15. Juli 2018
Ausstellungsort: Zürich

Die Sonderausstellung im Landesmuseum nimmt die Besucher mit auf eine Zeitreise durch Europa und die Schweiz und lässt Sie in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts eintauchen. Es war die Zeit des beschleunigten Technologiewandels und der sozialen Umbrüche. Mit ausgewählten Objekten aus Architektur, Kunst und Gewerbe wird dem Betrachter das vielfältige Nebeneinander der Stile jener kontroversen Epoche aufgezeigt: Mustersammlungen wurden aufgebaut, Kunstgewerbeschulen gegründet und Metropolen erhielten ihr heutiges Gesicht.

Die Leihgabe:
Zehn Uhren aus unserem Uhrenmuseum

"Ritter, Bauer, Lutheraner"

Leihnehmer:
Freistaat Bayern, vertreten durch das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultur, Wissenschaft und Kunst - Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg.

Ausstellung:
"Ritter, Bauern, Lutheraner"
Ausstellungsdauer: 9. Mai bis 5. November 2017
Ausstellungsort: Coburg, Veste Coburg

Die Ritter kämpfen ihren letzten Kampf, die Bauern stehen auf und in den Städten gärt es. Neue Ideen werden unter die Leute gebracht und jahrhundertalte Gewissheiten geraten ins Wanken. In der Abteilung "Glaube, Gemeinschaft, Konfession" wird unter anderem  die Reichsgeschichte von 1530 bis zum Augsburger Religionsfrieden 1555 vermittelt. Das Astronomische Besteck, mit dem Gregorianischen Kalender auf der Deckelinnenseite, verweist auf die für Augsburg so folgenreiche Kalenderreform von 1582.

Die Leihgabe:
Astronomisch-geographisches Taschenbesteck
Um 1582, Augsburg D, Christoph Schissler (1554-1609)

Die Neuenburger Pendeluhr: Zwischen Kunst und Mechanik

Leihnehmer:
MIH, Musée international d'horlogerie

Ausstellung:
Die Neuenburger Pendeluhr: zwischen Kunst und Mechanik
Ausstellungsdauer: 6. Mai. - 8. Oktober 2017
Ausstellungsort: MIH, Salle Hans Erni, 2300 La Chaux-de-Fonds

Prächtig? Nüchtern? Altmodisch? Legendär? Die sogenannte "Neuenburger" Pendeluhr schmückt zahlreiche Inneneinrichtungen von Wohnungen, Salons und Amtsräumen weit über die Kantonsgrenzen hinaus. Erzählt wird die Geschichte der Neuenburger Pendeluhr von ihren Anfängen vom 16. Jahrhundert bis heute.

Die Leihgabe:
Neuenburger Pendule Louis XIV
um 1720, La Chaux-de-Fonds CH, Josué Robert

Die Kristall Wunderkammer

Leihnehmer:
Sasso San Gottardo, Airolo TI

Ausstellung:
Kristall Wunderkammer
Ausstellungsdauer: 24. Juni bis 15. Oktober 2017
Ausstellungsort: Gotthard Pass, Raum Themenwelt

Ausstellung auf dem Gotthardpass über die Magie der Bergkristalle, ihre Schönheit und die Kunst der Verarbeitung von Dekorationsobjekten und  Schmuck von gestern und heute. Der Ausstellungsort befindet sich in den tiefen Stollen und Kavernen der ehemaligen Gotthardfestung Sasso San Gottardo.

Die Leihgabe:
Spätrenaissance-Uhr mit Bergkristalldeckel
Um 1650, Wien A, Daniel Scheyrer (1582-1662)