Uhrenmuseum

Sonderausstellungen & externe Sammlungen

Gehen Sie noch einmal in der Zeit zurück: Durchstöbern Sie unser Archiv mit den vergangenen Sonderausstellungen des Uhrenmuseums.

Externe Sammlungen
der Firma Beyer

Die Firma Beyer hat neben dem Uhrenmuseum zwei externe Sammlungen aufgebaut – die Puppen-Automaten und die Elektronischen Uhren. Für Liebhaber dieser spezifischen Uhren öffnen wir die Ausstellungen auf Anfrage.

Automaten-Sammlung Annette Beyer

Annette Beyer hat in vielen Jahren eine aussergewöhnliche Sammlung an Puppen-Automaten angelegt. Gerne öffnen wir die einzigartige Sammlung für Sie und  vereinbaren mit Ihnen einen Termin für Ihren Besuch.

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Elektronisches Museum

2006 eröffnete das Uhrenmuseum Beyer die Abteilung «Elektronische Uhren». Die Ausstellung ist an der Bernerstrasse Nord 206 auf Voranmeldung geöffnet.

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Sonderausstellungen

Sonderausstellung "KunstWerke"

«KunstWerke» zeigt die Arbeit von sechs unabhängigen und selbständigen Uhrmachern der Schweiz. Mit der Präsentation ihrer fertigen Werke, den dazugehörigen Skizzen, Gedanken und Visionen vermitteln Dominique Buser, Cyrano Devanthey, Felix Baumgartner, Miki Eleta, Julian Kägi und Kari Voutilainen ihre ganz persönliche Sicht auf die Arbeit als Uhrmacher heute und geben Einblick in den zeitaufwändigen Arbeitsprozess. 

Sonderausstellung vom 17. Juni bis 27. September 2019

Ikonen der Zeit

150 Jahre IWC – ausgestellt im Uhrenmuseum Beyer: Unsere zwei Firmen verbindet eine 130-jährige Zusammenarbeit, zudem sind wir der erste IWC-Vertreter in Zürich. Da ist es kein Zufall, dass anlässlich des 150-jährigen Geburtstags der IWC Schaffhausen im Uhrenmuseum über 50 wunderschöne und seltene Uhren und Objekte der International Watch Company zu sehen sind. Erzählt wird die Geschichte der Ostschweizer Manufaktur mit ausgesuchten historischen Schätzen und innovativen Zeitzeugen der Uhrmacherkunst. Ikonen der Zeit waren ausgestellt, wie zum Beispiel die frühe Taschenuhr «Pallweber» mit mechanischer Digitalanzeige oder die älteste existierende Portugieser Armbanduhr. Zahlreiche Flieger- und Ingenieuruhren aus verschiedenen Epochen, Artefakte und Einblicke in zukunftsweisende Werkstoffe und Designs rundeten die Ausstellung ab. 

Die Ausstellung fand vom 2. Juli bis 21. September 2018 statt.

«Chronograph» im Wandel der Zeit 1913-1983

Die Ausstellung «Chronograph» Im Wandel der Zeit, 1913-1983, von Sébastien Chaulmontet fand vom 3. Juli bis 20. Oktober 2017 im Uhrenmuseum Beyer statt.

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Sie widmete sich der Geschichte und der technischen Entwicklung des Armbandchronographen, von den Anfängen bis zur Gegenwart. Der Chronograph nimmt eine Sonderstellung in der Welt der anspruchsvollen Uhrmacherei ein: Er zeichnet sich durch seine komplexe Mechanik aus und begeistert mit seinem starken Design, welches man auf den ersten Blick wiedererkennt. Dr. Sébastien Chaulmontet, leidenschaftlicher Chronographen-Sammler, Autor, Anwalt und Uhrenentwickler, präsentierte Uhren aus seiner Sammlung, welche mit Uhren aus der Sammlung Beyer und einigen Leihgaben ergänzt wurden. Die Herstellung von Armbandchronographen begann erst ab 1910. Sie sahen ihren Vorfahren, den Taschenchronographen, sehr ähnlich. Die Ausstellung umfasste über 40 Uhren. Eingebunden in die Geschichte ihres Jahrhunderts sind einige Chronographen zu Ikonen geworden. Mit Modellen von Rolex, Patek Philippe, Omega, Venus, Heuer, Angelus, Record, Bovet, Tissot und andern wurde ein bedeutender Abschnitt in der Geschichte der Uhrmacherei sichtbar. 

Kostbare Zeit

Die Ausstellung «Kostbare Zeit» wurde vom 13. Juni bis 23. September 2016 präsentiert. Die Zeit ist nicht nur in Sekunden, Minuten, Stunden und Tagen messbar, sie erzählt abertausende von Geschichten und ist ein hochgeschätztes – kostbares Gut. Für Ingrid Rodewald und Maren Ruben, visuelle Künstlerinnen aus Strassburg, ist die Zeit als kostbares Gut Basis und zentrales Thema ihrer künstlerischen Recherche und Arbeit. Ihre Werke standen im Uhrenmuseum ausgewählten Objekten gegenüber, die ihrerseits von "kostbarer Zeit" erzählten.

Unsere Zeit zerrinnt, wir erleben revolutionäre oder stürmische Zeiten, geniessen ein Schäferstündchen oder wir befinden uns auf dem Holzweg. Mit diesen Assoziationen spielten die ausgestellten Exponate: Wie zum Beispiel der Marinechronometer, der ab Mitte des 18. Jahrhunderts auch bei stürmischer See menschliche Fracht und wertvolles Gut sicher über die Weltmeere gebracht hat oder Semjon Iwanowitsch Bronnikov, der über sieben Jahre an einer Uhr ganz aus Holz tüftelte. Seine Zeitgenossen zweifelten an seiner geistigen Gesundheit und liessen ihn sogar in eine Klinik einweisen. Die Zeit war eben noch nicht reif!

Kreative Uhrenmacher

Die Ausstellung «Kreative Uhrenmacher zu Gast im Uhrenmuseum Beyer» wurde vom 6. Mai bis 6. Juni 2014 präsentiert und zeigte die Werke von 16 Mitgliedern der Académie Horlogère des Créateurs Indépendants. Es war eine einmalige Gelegenheit, das Schaffen unabhängiger Uhrenkünstler zu bewundern. Die Académie Horlogère des Créateurs Indépendants (AHCI) wurde 1985 gegründet, um Uhrmachern, die Aussergewöhnliches schaffen und nicht an eine Uhrenmarke gebunden sind, eine Plattform zu geben.

Einige Mitglieder trafen sich zur Jahresversammlung im Uhrenmuseum Beyer. Im angeregten Gespräch mit René Beyer entstand die Idee einer Ausstellung: 16 unabhängige Uhrmacher präsentierten während eines Monats im Uhrenmuseum Beyer ihre Kreationen. Vertreten waren unter anderem auch die Preisträger des letztjährigen «Grand Prix d’horlogerie de Genève», Kari Voutilainen, Vianney Halter und Philippe Dufour. Gezeigt wurden spannende und eigenständige Kreationen wie ein "Mysterieuse-Tourbillon",  ebenso unkonventionelle Arbeiten von Miki Eleta und besondere Armbanduhren von Vincent Calabrese.

Das Uhrenmuseum Beyer am Paradeplatz

Vom 9. Mai bis 5. Juni 2011 präsentierte unser Museum die erfolgreiche Ausstellung vom Genfer Salon de la Haute Horlogerie im Lichthof des Credit-Suisse-Gebäudes am Paradeplatz. Die Objekte wurden informativ und anschaulich durch Fotos präsentiert. Die Ausstellung war für alle öffentlich zugänglich und kostenlos.

Bei der Ausstellung in Genf wurden 60 exklusive und rare Chronometer aus der Beyer-Sammlung gezeigt, welche ein Alterspektrum von 1550 bis 1985 umfassen. Der "Schätze" Katalog wird aktuell im Shop des Uhrenmuseums verkauft.a

250 Jahre Beyer Chronometrie

Seit der Gründung der Beyer-Dynastie hat sich die Zeit verändert. Und mit ihr die Instrumente, die sie messen. Ein Streifzug durch 250 Jahre Uhrengeschichte präsentierte das Uhrenmuseum Beyer vom 15. April bis 30. Oktober 2010 in einer abwechslungsreichen Ausstellung.

Das Herzstück der Ausstellung, eine zwölfminütige Bildprojektion, verdeutlichte besonders eindrücklich, wie sich die Geschichte der Beyers und die Geschichte der Schweizer Uhr immer wieder gegenseitig beatmeten. Und welch aussergewöhnlichen Umständen es zu verdanken war, dass die Beyer Chronometrie dieses Jahr ihr 250 Jahre Jubiläum feiern darf.

Chronographen

Die Zeit festhalten – aber wie? Die ersten Versuche Ende des 18. Jahrhunderts brachten wenig: Auf Knopfdruck hielt das gesamte Werk an, danach stimmte die Uhrzeit nicht mehr. Es folgten aufwendig verzierte Kunstwerke mit einem dritten Zeiger, dem Tintenzeichner. Dieser malte die gestoppte Zeitspanne aufs Email-Zifferblatt. 1862 entstand der erste richtige Chronograph, dessen Messzeiger auf der Zifferblatt-Skala stehen blieb und wieder zum Ausgangspunkt zurück gebracht werden konnte.

Über 50 einzigartige Chronographen aus der Sammlung des Uhrenmuseums Beyer wurden zum Teil erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt: hoch komplizierte Uhren mit Stoppfunktionen, aber auch einfache Stoppuhren. Besonders stolz war man bei Beyer auf den üppig verzierten IWC da Vinci Armband-Chronographen, auf die kostbaren Taschenuhr-Chronographen um 1900 – und auf gleich zwei der extrem seltenen Tinten-Chronographen aus dem 19. Jahrhundert.

Sonderausstellung vom 19. März bis 30. April 2009

Kuriositäten

Eigentlich sind Uhren und Zeitmessung eine ernsthafte Angelegenheit, denn jedes Ticken und jede Weiterbewegung der Zeiger erinnert uns an die Vergänglichkeit und daran, die Zeit gut zu nutzen. Aber die Zeitmessung hat auch ihre spielerische Seite und unter diesem Gesichtspunkt haben wir Depot und Museum durchgesehen.

Erstaunliches und Vergnügliches ist dabei zum Vorschein gekommen. Anlässlich der Aktion „Museums des Monats “ innerhalb des Vereins Zürcher Museen, haben wir diese "Kuriositäten aus Depot und Museum" in einer Ausstellung präsentiert. Dabei zeigten wir fantasievolle Gehäuseformen, originelle Zifferblätter, verschiedene Arten der Zeitanzeige und Uhren, die zusätzlich zur Zeitmessung weitere Funktionen anbieten.

Sonderausstellung vom 1. - 29. Februar 2008