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Charaktersachen

Seit das Gilet auch zu Jeans getragen wird, feiert die Taschenuhr ein leises, aber lässiges Comeback – besonders bei Charakterköpfen.

Beschreibung zum Bild

Links:
FÜR HOLZFÄLLER UND HOLZRASPLER
«Ursprünglich wurde diese Uhr um 1940 für finnische Holzfäller entwickelt. Die charmante Art-déco-Optik und die hervorragend ablesbaren Leuchtziffern kommen auch heute an: Das Modell ist eines unserer beliebtesten.» Beyer: Lépine, Ref. 50616 AA06, Handaufzug, verchromtes Gehäuse, CHF 690, Kette: Edelstahl, 30 cm, CHF 46

Mitte:
FÜR TISCH UND TASCHE
«Diese ungewöhnliche Taschenuhr erinnert an das Bullauge eines Schiffs und, wenn man so will, sogar an einen Marinechronometer: Dank dem schönen Messinggehäuse mit Palisandersockel kann man sie auch als Tischuhr geniessen.»
Beyer: Tisch- und Taschenuhr, Ref. 25795 J501, Quarz, vergoldet, CHF 950

Rechts:
FÜR ÄSTHETEN UND EKSTATIKER
«Optisch können wir uns etwas Schöneres fast nicht vorstellen. Aber auch mechanisch ist diese Uhr etwas ganz Besonderes: Man kann die Zeit stoppen, das Datum ablesen, die Mondphasen verfolgen. Das gibt es bei neuen Taschenuhren praktisch nirgends mehr. Die Chrono mit ihrem hervorragenden Valjoux-Werk kann man als unsen Rolls-Royce bezeichnen.» Beyer: Lépine Chrono, Ref. 69681 J101, Handaufzug, Mondphasen, gelb vergoldet, CHF 2480, Kette: vergoldet, 70 cm, CHF 35

 


Dass Beyer Uhren & Juwelen auch Taschenuhren im Sortiment führt, hat einen einfachen Grund: Die jurassische Firma Aerowatch, welche die Beyer-Uhren herstellt, war ursprünglich eine reine Taschenuhren-Fabrik. Obwohl sich die heutige Besitzerfamilie Bolzli vor allem auf Armbanduhren konzentriert, pflegt man doch sorgsam das alte Know-how und die Taschenuhr als traditionsreiches Nischenprodukt – auch für die Kundschaft von Beyer.


«Es stimmt schon: Man spürt im Moment eine kleine Renaissance», sagt Jean-Sébastien Bolzli am anderen Ende der Telefonleitung, in Saignelégier, und lacht: «Obwohl man nicht behaupten kann, dass alle Jungen plötzlich lieber eine Taschenuhr statt einer Apple Watch tragen.» Doch mit dem Vintage-Thema, das sich vor bald zehn Jahren etabliert hat, ist auch die Taschenuhr wieder ins Bewusstsein gerückt. An einer Kette hängend und in die Gilettasche gesteckt, sorgt sie für eine lässige Attitüde, also gewissermassen für das Tüpfchen auf dem i des Vintage-Looks. Bolzli: «Vor allem Charakterköpfe mögen die Taschenuhr als Accessoire, mit dem man stilvoll aus der Reihe tanzt.»


Da ältere Modelle, also tatsächliche Vintage-Taschenuhren, etwas anfällig sein können und früher oder später revidiert oder gar repariert werden müssen, greifen gerade modeaffine Kunden gern zu neuen Objekten. «Sie schätzen vor allem die einwandfrei laufenden und relativ robusten modernen Werke sowie die Staub- und Spritzdichtigkeit der Uhren», sagt Jean-Sébastien Bolzli, der für uns drei aussergewöhnliche Modelle aus dem Beyer-Taschenuhren-Sortiment kommentiert.

Beyer Chronometrie